8,5 Milliarden Dollar – Ein stolzer Preis für Skype

Freitag, 13. Mai 2011

Microsoft hat sich entschlossen, Skype, den größten Internet-Telefondienstleister, für eine Rekordsumme von 8,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Nun fragt man sich in der Branche: „Kann sich das lohnen?“

 

Skype ist in den letzten Jahren kräftig gewachsen. Die Telefonie über das Web, von Technikern als „Voice over IP“ oder kurz „VoIP“ bezeichnet, verzeichnete stürmische Zuwachsraten. Kein Wunder, ermöglicht diese Art des Telefonierens doch erhebliche Kosteneinsparungen, besonders bei internationalen Gesprächen. Skype ist einfach zu bedienen. Problemlos kann eine Webcam zugeschaltet werden; dann können die Gesprächsteilnehmer einander per Videotelefonie sogar sehen. Auch ganze Konferenzen mit mehreren Teilnehmern sind möglich. Praktisch ist, dass man einander per Skype auch Dateien übersenden kann. So kann das soeben besprochene Material gleich zum Empfänger weitergeleitet werden.

 

Anrufe von Skype zu Skype sind, abgesehen vom Internetzugang, kostenlos. Und die Tonqualität kann mittlerweile mit konventionellen Telefonaten meistens gut mithalten. Von Skype kann man auch Festanschlüsse anwählen. Dafür werden dann Gebühren fällig. Doch wird diese Option ausreichend genutzt, um damit genug Geld zu verdienen?

 

Aus Kreisen der Wirtschaft wurden wiederholt Spekulationen laut, dass nicht nur Microsoft, sondern auch Google und Facebook ein Auge auf Skype geworfen hätten. Ein Bieterwettstreit mit so großem Interesse von mehreren Seiten dürfte den Preis letztlich in die Höhe getrieben haben. Auch ein möglicher Börsengang von Skype, die Amerikaner nennen das IPO (Initial Public Offering), war im Gespräch. Dazu dürfte es jetzt nicht mehr kommen. Skype hat mehr als 100 Millionen aktive Nutzer mit mehr als 500 Millionen Accounts und befindet sich operativ bereits in den schwarzen Zahlen. Zwei Fakten, die dafür sprechen, dass der enorme Preis gerechtfertigt sein könnte.

 

Ursprünglich hatte 2005 das Internet-Auktionshaus eBay Skype mehrheitlich übernommen. Schon damals ein Milliarden-Deal. Doch die Konzepte harmonierten nicht hinreichend, so dass Skype schließlich wieder ausgegliedert wurde. Bei Microsoft ist Skype nach Aussage von Fachleuten besser aufgehoben. Der Konzern hat offenbar eine klare Strategie, um sich durch Akquisitionen und Partnerschaften eine breit aufgestellte Position im Telefoniesektor aufzubauen. Dazu gehören auch die Vereinbarungen, die mit Nokia und mit Research in Motion (Hersteller des BlackBerry) kürzlich geschlossen wurden.

 

Gemessen an der Höhe der Investition, ist Skype der bisher größte Zukauf in der Geschichte von Microsoft. Jetzt gilt es, etwas daraus zu machen: Man rechnet damit, dass für Windows Phone 7, das Smartphone-Betriebssystem von Windows, nun in Kürze eine Skype-App angeboten werden wird. Denkbar ist auch, dass in Windows PC-Betriebssysteme der nächsten Generation die Skype-Telefonie gleich mit integriert wird und nur noch aktiviert zu werden braucht.

Skype Gruppen-Videoanrufe

Donnerstag, 10. März 2011

Bei der Skype Gruppen-Videoanrufe Funktion handelt es sich um eine Möglichkeit, nun nicht nur mehr mit anderen Leuten über das Internet zu telefonieren, sondern nun auch mit mehreren Freunden eine Webcam-Unterhaltung zu führen.

Bisher war es lediglich möglich, sich, entweder per Headset, mit mehreren Personen zu unterhalten, oder mit nur einer Person, mittels Webcam, eine Webcam-Unterhaltung durchzuführen.

Nun werden beide Möglichkeiten miteinander kombiniert, was bedeutet, dass Sie sich mit mindestens drei, aber höchstens zehn Personen sowohl unterhalten, als auch über die Webcam sehen können. Das innovative an dieser Möglichkeit ist, dass die Gruppen-Video Funktion zwar schon vorher bekannt war, allerdings musste dafür viel Geld für die Software ausgeben werden, sodass diese Möglichkeit oft nur im Rahmen von großen Unternehmen genutzt wurde. Diese Software wird nun kostengünstig auf alle Menschen ausgeweitet, sodass auch kleine Unternehmen, Arbeitsgruppen, Geschäftspartner, Familien, oder einfach nur Freunde die Skype Gruppen-Videoanrufe nutzen können. Ab jetzt ist es also möglich, mit jedem Menschen auf der ganzen Welt kostengünstig zu reden und sich darüber hinaus auch zu sehen. Einzige Voraussetzung sind ein Headset oder Mikrofon und eine Webcam, Internet und natürlich die neuste Version von Skype.

Sobald man diese Bedingungen abgeschlossen hat, muss die Software nur noch installiert werden, die Hardware am PC angeschlossen werden und ein Skype Konto eröffnet werden, was natürlich kostenlos ist. Danach braucht man sich nur noch einloggen, Freunde, Geschäftspartner oder andere beliebige Personen zu seiner Kontaktliste hinzufügen und schon kann es losgehen. Ein schneller Mausklick auf Videoanruf bei einer Person Ihrer Wahl, und danach noch weitere Personen zum Videoanruf hinzufügen.

Wer sich dann für die Skype Gruppen-Videoanrufe begeistert hat, kann nach der sieben-tägigen Testperiode dann ein Abonnement abschließen, welches für private Nutzer monatlich 6,89 Euro (einschließlich MwSt.) kostet. Es gibt auch die Möglichkeit, ein Tages-Abonnement für 4,01 Euro (einschließlich MwSt.) abzuschließen. Ob der Tagespass sinnvoll ist, bleibt jedem selbst überlassen.
Auch für die gewerbliche Nutzung ist der monatliche Preis durchaus attraktiv. Auch hier gilt ein Preis von 6,89 Euro.

Wie bei jedem gutem Marketing, kann man auch bei Skype Satte Rabatte abgreifen. Ein Preisnachlass von 33% ist möglich, falls man als gewerblicher Kunde ein drei- oder 12-monatiges Abonnement abschließt. Dann würde die Lizenz nur noch 4,61 Euro monatlich Kosten.

Privatkunden erhalten bei Abschluss eines 12-montigem Abonnements einen 15%-igen Preisnachlass und würden dann auf monatliche Kosten in Höhe von 5,86 Euro kommen.

Nachteile der Skype Gruppen-Videoanrufe Funktion gibt es nur wenige. Zum einen muss man sich natürlich die passende Hardware besorgen. Des Weiteren sollte man einen angemessenen Internetanschluss haben, da Videoübertragung, im Gegensatz zu reiner Internettelefonie, sehr große Datenmengen verbraucht und somit ein einigermaßen schnelles Internet ein Muss ist. Des Weiteren ist die Teilnehmerzahl an den Skype Gruppen-Videoanrufen beschränkt. Mehr als zehn Personen können nicht gleichzeitig einen Skype Gruppen-Videoanrufe durchführen. Größere Besprechungen innerhalb eines Unternehmens sind also nicht wirklich möglich.

Größter Vorteil ist natürlich die günstige Nutzung der Software. Skype gibt dabei auch, bei Nachfrage, Informationen zur optimalen Hardware. Dabei bekommt man noch einmal weitere 25% Rabatt auf das Abonnement, falls man die von Skype empfohlene Hardware kauft.

Was ist “Wer-Kennt-Wen”?

Donnerstag, 24. Februar 2011

Wer-kennt-wen ist eine deutschsprachige Website, die als Online-Community zum Kontakteknüpfen fungiert. Damit steht es in einer Reihe mit anderen bekannten Gemeinschaftsportalen wie Facebook, StudiVZ und MySpace. Nach eigenen Angaben ist wer-kennt-wen in Deutschland an vierter Stelle, was die Anzahl der Nutzer anbelangt. Der Eigentümer des Portals ist RTL interactive.

Die Seite bietet viele Funktionen, die der Kommunikation zwischen den Mitgliedern der Community dienen. Wie bei ähnlichen Plattformen dieser Art erstellt sich jeder Benutzer eine öffentliche Profilseite, auf der er sich und seine Ansichten, Interessen und Hobbys präsentieren kann. Auch private Fotos können hochgeladen und von anderen Nutzern eingesehen werden. Wenn mehrere Nutzer ein Interesse oder Thema teilen wollen, können sie Gruppen gründen, um damit eine engere Community bzw. Interessengemeinschaft auf der Seite zu schaffen. Die zentralen Funktionen von wer-kennt-wen sind aber der direkten Kontaktaufnahme zu anderen Mitgliedern gewidmet: Nachrichten schreiben (ähnlich eines Briefes) und Chatten (beide Nutzer schreiben zur gleichen Zeit miteinander). Die Suchfunktion der Seite ermöglicht es zudem, Bekannte gezielt zu finden, um diese zur Liste der Freunde hinzuzufügen. Sollte man einmal nicht fündig werden, kann man selbst die Initiative ergreifen und jemanden direkt dazu einladen, sich bei wer-kennt-wen.de zu registrieren. Natürlich stehen auch zum Kontaktabbruch Funktionen zur Verfügung: Eine Freundschaft kann jederzeit beendet werden, und lästige Nutzer werden durch “Ignorieren” aus dem eigenen Umfeld ausgeschlossen.

Obwohl sich die sozialen Plattformen in ihren grundlegenden Eigenschaften generell ähneln, gibt es zahlreiche kleinere und größere Unterschiede. Im Direktvergleich mit Facebook – der wohl größten Online-Community weltweit – wird unter anderem offensichtlich, dass wer-kennt-wen (noch) nicht global, sondern speziell auf den deutschen und ferner den schweizerischen und österreichischen Markt orientiert ist. Das macht die Seite schon allein aufgrund der deutschen Oberflächensprache für potentielle Nutzer aus dem Ausland wenig attraktiv. Allgemein gesprochen verfügt Facebook darüber hinaus im Moment über mehr Funktionen und Anwendungen – man denke hierbei nur an das vielfältige Angebot an Spielen.

Warum wer-kennt-wen trotz umfangreicher Werbekampagnen nicht so erfolgreich ist wie Facebook, lässt sich neben den oben bereits genannten Gründen einfach aus der Tatsache erklären, dass Facebook im Internet länger etabliert ist und verschiedenartige Funktionen bündelt, für die ein Nutzer sonst mehrere Seiten bräuchte, d.h., er kann bei Facebook weltweit Kontakte knüpfen, sich ständig entwickelnde Games spielen, Veranstaltungshinweise entgegennehmen etc. Ein weiterer wichtiger Umstand ist ohne Zweifel, dass Facebook nicht nur private Nutzer zulässt, sondern auch öffentliche Präsenzen von z.B. prominenten Bands, denen man sich als Fan anschließen kann, um so immer auf dem neuesten Stand zu sein. Diese Funktionen und noch einige mehr sind in der Praxis sehr gefragt und werden täglich erweitert und verbessert. Sollte wer-kennt-wen hier anknüpfen wollen, müsste es diesem Trend folgen und vor allem mit eigenen neuen und innovativen Ideen am Markt festigen.

Twitter – Social Network oder virtueller SMS

Mittwoch, 23. Februar 2011

Twitter ist eine Homepage, die der Familie der Sozialen Netzwerke angehört, bei dem man kostenlos ein öffentliches Profil mit privaten Daten erstellen kann.
Twitter wird immer gern mit einem Digitalem Tagebuch vergleichen, mit dem man seine Gedanken und Gefühlen online veröffentlichen kann. Deshalb verwenden viele Leute für Twitter die Bezeichnung Blog.

Twitter funktioniert sehr simpel und wird deswegen gerne verwendet, bevorzugt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Nachdem man sich kostenlos auf der Homepage registriert hat, wird man aufgefordert ein Profilbild online zu stellen und außerdem kann man sich seinen individuell angepassten Hintergrund erstellen, für sein persönliches Profil.
Wenn nun alles seine Ordnung hat geht es eigentlich auch schon los mit dem Schreiben. Man kann alles was man der Welt mitteilen möchte veröffentlichen.
Freunde finden ist bei Twitter, wie bei allen Sozialen Netzwerken, einfach. Indem man in der Menüleiste nach Freunden sucht kann man diese kurzerhand seiner Kontaktliste hinzufügen.
Da Twitter über eine Vielzahl von sehr kreativen Leuten verfügt, die regelmäßig ihre Gedanken veröffentlichen, kann man diese Personen auch Abonnieren, das heißt man verfolgt sieh und sieht sofort, was diese Personen geschrieben haben. Natürlich kann man auch selber verfolgt werden.

Twitter ist eine Onlineplattform, die stetig erfolgreicher wird. Dies geschieht jedoch nicht ohne Grund. So ist neben der eigens persönlich erstellten Seite, die für jeden sichtbar ist, auch die Einbindung seiner Twitter- Einträge bei Facebook, oder andere Sozialen Netzwerken möglich. Diese Funktion erlaubt es dem Autor des jeweiligen Beitrags eine Großzahl an Menschen zu erreichen, die entweder kein Twitter, oder kein Facebook besitzen.
Der persönliche Austausch von Nachrichten unter Freunden, die nicht für jeden öffentlich sind, sind ein weiterer Vorteil von Twitter, da dies in Echtzeit funktioniert und einem E-mail System gleichkommt. Es hat jeder Benutzer also die Möglichkeit schnell mit Freunden und Bekannten auseinander zu setzen.
Des Weiteren verfügen auch deutsche und ausländische Stars über Twitter. So kann man sein persönliches Idol stets verfolgen und ist immer auf der Höhe, über entsprechende neue Nachrichten.

Besonders die SMS artige Kommunikation bei Twitter macht es für die User sehr beliebt.
Da der SMS artige Austausch nicht den Normen der deutschen Rechtschreibung und Grammatik unterliegt, kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und schafft somit Spielraum für einfallsreiche Wortspiele.
Nichts desto trotz ist es auch eine große Zeitersparnis die Gedanken in einer SMS Form auszudrücken, da jeder Benutzer von Twitter diese zu Verstehen und Deuten weiß und genauso schnell darauf reagieren kann.

Skype – Was ist, wie geht es und was kostet es?

Dienstag, 22. Februar 2011

In Zeiten des Austausches von Gefühlen und Informationen erfreuen sich Chatprogramme wie ICQ, MSN und vor allem Skype immer größerer Popularität. Gerade Skype ist auf dem besten Weg sich ein Monopol in diesem Bereich aufzubauen, aufgrund der einfach gestalteten Benutzerfläche und des benutzerfreundlichen Menus.
Aber auch die Übertragung von persönlichen Nachrichten findet in Echtzeit statt.
Der Hauptgrund des anwachsenden Erfolgs von Skype ist die Videotelefonie bzw. der Videochat, welche ohne Probleme funktionieren, im Vergleich zu ICQ.

Aber was ist Skype überhaupt?
Wenn man sich das erste Mal mit dem Thema Skype befasst und seinen Account registriert hat, scheint es, als ob es nichts anderes ist, als jedes andere Instant Messenger Programm. Dieser Eindruck ist allerdings komplett falsch, da Skype über eine Vielzahl von Möglichkeiten verfügt, die normale Chatprogramme nicht aufweisen.

So unterscheidet man bei Skype in den Oberkategorien Anrufen, Video, Messaging und Verwalten. Jede dieser Oberkategorien weist Unterpunkte auf.

Das Anrufen ist die Vielseitigste Option bei Skype und die ursprüngliche Hauptidee des Projekts.
Es gibt zum einen die Skype-zu-Skype-Anrufe, die es dem Benutzer ermöglichen, Weltweit kostenlos zu Telefonieren. Die einzige Voraussetzung hierfür ist, dass beide Benutzer die kostenlose Skype Software heruntergeladen und installiert haben.

Eine weitere Kategorie ist das Anrufen auf Festnetzanschlüsse und Handyanschlüsse über Skype. Das Problem hierbei ist, dass dies nicht kostenlos erfolgt, somit muss der Benutzer die Einheiten selber bezahlen, allerdings brauch der Angerufene natürlich keine Skype Software.
Hier erweist sich das Bezahlsystem von Skype sehr nützlich, da es sowohl als Abonnement, oder auch per Guthaben erfolgen kann.

Auch Konferenzgespräche sind unter Skype möglich, wobei es 2 Varianten gibt. Entweder alle Teilnehmer haben die Skype Software, dann ist dieses Angebot kostenlos und ermöglicht sofortige Absprachen unter den Teilnehmern, oder man fügt Teilnehmer per Telefon hinzu, was allerdings Zusatzkosten verursacht.
Die letzte Funktion unter der Oberkategorie Anrufen ist die Skype To Go Option. Hier kann man günstig mit dem eigenem Festnetz oder Handyanschluss ins Ausland telefonieren und per Skype bezahlen.

Auch die Videofunktionen erfreuen sich großer Beliebtheit, so sind die eingangs erwähnten Videoanrufe komplett kostenlos und in Echtzeit.
Außerdem ermöglicht Skype auch, wie bei den Konferenzgesprächen, eine Konferenz, aber hier mit Video. Diese Option ermöglicht ein gutes Zusammenarbeiten direkt von Zuhause aus.
Skype hat außerdem eine Möglichkeit gefunden Problemlösungen von fremden PCs zu bewältigen, sprich man kann seinen eigene Bildschirm für andere Skype Nutzer freigeben.

Unter den Begriff Messaging fallen die eingangs erwähnten persönlichen Nachrichten, die man in Echtzeit miteinander austauscht. Leider wird eine Nachricht nur dann übertragen wenn beide Messagingpartner gleichzeitig online sind, wenn man also einem “Offlinekontakt” eine Nachricht schickt, bekommt er sie nicht etwa wenn er das nächste mal online geht (wie z.B. bei MSN und ICQ), sondern nur wenn der Absender zu dem Zeitpunkt auch gerade online ist!

Auch Dateiübertragungen von Bildern, Musik und Videos sind möglich.

Die neuste Errungenschaft von Skype ist das Verwalten. Hier ist vor allem der Skype Manager zu erwähnen, welcher es ermöglicht Konten zu eröffnen, sowie das Zuweisen von Guthaben und Funktionen.

Wie bereits beschrieben ist Skype leider nicht komplett kostenlos. Im folgendem erfolgt eine Übersicht der verschiedenen Tarife:

30 ausgewählte Länder: 1.9cent/min (2.2cent inkl. MwST) Fest- und Mobilfunknetze.
SMS-Gebühren: Sind abhängig des jeweiligen Landes und liegen zwischen 7 bis 18cent.

Preise bei Vorauszahlungen für Gespräche innerhalb von Deutschland

Optionen Preis inkl. MwSt. (Brutto)
Deutschland 2,2 Cent
Gebührenfreie Nummern (zb. 0800) 0,00 Cent
Alle Mobilfunknetze 23,6 Cent
0180 Nummern 4,6 Cent
01801 Nummern 5,8 Cent
01802 Nummern 5,2 Cent
01803 Nummern 12,7 Cent
01804 Nummern 22,4 Cent
01805 Nummern 19,6 Cent

Preise bei monatlichen Zahlungen (jeden Monat kündbar

Pakete Preis inkl. MwSt. (Brutto)
Europa Package (unbegrenzt Anrufe in 20 EU-Länder) 6,89 Euro
Welt-Package (unbegrenzte Anrufe in 40 Länder weltweit) 11,49 Euro
Welt-Packe-Plus (unbegrenzte Anrufe in 40 Länder weltweit)

Hier bekommen Sie von Skype 11,25 pro Monat, um diese für weitere Funktionen wie SMS Versand ausgeben zu können.

Das eventuelle Guthaben wird nicht auf den nächsten Monat übertragen

14,99 Euro

Es ist zwar angegeben, dass Sie mit den jeweiligen Datenpaketen unbegrenzt telefonieren können, jedoch ist dem nicht ganz so. Liest man die Bedingungen von Skype ausführlicher so findet man eine „Fair Usage“ Nutzungsregelung die besagt, dass jeder User mit seinen Gesprächen auf  10.000 Minuten/Monat und 6 Stunden/Tag begrenzt ist.

Kein Festtagsgruß unter dieser Nummer… Wer stand bei Skype vor Weihnachten auf der Leitung?

Freitag, 24. Dezember 2010

Für viele, die dauerhaft ausgewandert oder für eine Weile in der Fremde sind, ist das wichtigste am Internet die Skype-Telefonie. Das ist der Draht in die Heimat, die Verbindung zu Freunden und Verwandten daheim. Besonders vor Weihnachten, wenn die gegenseitigen Festtagsgrüße und Neujahrswünsche ausgetauscht werden, ist Skype für viele unverzichtbar geworden.

Da man nicht nur miteinander sprechen, sondern mit der Webcam regelrechte Videokonferenzen organisieren kann, bereitet sich manch einer sorgfältig vor: Da wird noch schnell das gebügelte Hemd aus dem Schrank geholt, die klassische Krawatte umgebunden (obwohl man sonst nie eine trägt) und die Kinder werden ordentlich gekämmt, um bei den Schwiegereltern einmal im Jahr einen guten Eindruck zu hinterlassen. Im Bildhintergrund aufräumen, damit der Haushalt einen adretten Eindruck macht und dann geht’s los…

Doch in diesem Jahr saß manch gut vorbereiteter Gesprächspartner frustriert vor dem Mikrofon: „Downtime!“ Die Verbindung wollte einfach nicht klappen. Was war passiert?

Auf Twitter fragten sich die besorgten User, ob die Leitungen rechtzeitig zum Fest wieder in Ordnung kommen würden. Unter „@Skype“ bemühten sich dort Skype-Mitarbeiter die Frustrierten soweit als möglich mit Statusinformationen zu versorgen und sie ihrer intensivsten Anstrengungen zu versichern. Skype CEO Tony Bates gab am 23. Dezember in einer Videobotschaft bekannt, es sei mittlerweile gelungen, die Stabilisierung auf einem Niveau von 90 Prozent des üblichen Traffic-Volumens zu stabilisieren. Doch Weihnachten verlangt offenbar weit mehr, als das durchschnittliche Gesprächsaufkommen.

Im ersten Moment könnte man an einen gezielten Hacker-Angriff denken, der das System lahmgelegt haben könnte. Im Unternehmen selbst, hält man einen feindlichen Angriff eher für unwahrscheinlich. Vermutlich ist Skype vielmehr ein Opfer seines eigenen Erfolges geworden. Die Zahl der User hat so enorm zugenommen, dass der Weihnachtsansturm alle Kapazitäten buchstäblich überrannt hat. Gerade Sonderfunktionen, wie das „Group Video Calling“, bei dem sich Familienmitglieder aus aller Welt zusammenschalten können, sind zu schnell an ihre Grenzen gestoßen.

In einer weiteren Meldung vom 23. Dezember gab Skype bekannt, es sei ein Problem in der ‘supernodes“ genannten Software identifiziert worden, die dazu dient, dass Skype-Nutzer andere Teilnehmer im Netz finden und identifizieren können. Die Ingenieure seien emsig an der Behebung dieses Problems und man danke für die Geduld der User. Normale Verbindungen werden eher wieder regulär funktionieren. Für Sonderfunktionen, wie das Group Video Calling, wird es etwas länger brauchen.

Ein kleiner Trost für alle, die vergeblich „ins Leere“ gewählt haben: „Pay As You Go“ und „Pre-Pay users“ sollen demnächst mit einer Gutschrift per Mail entschädigt werden, die Freigespräche von rund 30 Minuten in Festnetze rund um den Globus ermöglicht.

Bleibt zu hoffen, dass bald alle Probleme behoben sind, damit wenigstens die Neujahrsgrüße wieder wie gewohnt rund um die Welt gehen können.