Google+: ein Projekt mit Ambitionen

Donnerstag, 28. Juli 2011

Google+, so einfach ist der Name des großflächigen Google-Angriffs in Richtung Facebook. Der Internetriese, der nicht nur im Bereich der Suchmaschinen den Markt beherrscht, nutzt bei Google+ die Vorarbeit, den andere Google-Dienste bereits in den Jahren zuvor geleistet haben. Eine zentrale Rolle spielt dabei der allgegenwärtige Google-Account, welcher, einmal eingerichtet, fortan für alle Google-Anwendungen genutzt werden kann. Unzählige Benutzer verfügen bereits über einen solchen Account, sei es durch den Dienst Gmail, den Blog-Bereich Blogspot.com oder andere Tools wie Analytics und AdWords. Der Zugang zu Google+ ist auf diesem Weg beinahe naheliegend, da zum Probieren des neuen Diensts nicht einmal eine neue Registrierung bei einem neuen, fremden Anbieter erforderlich ist. All das betrifft natürlich nur den initialen Zustrom zu Google+, doch es gilt natürlich, die User zu halten und zu binden, und, besonders wichtig, von Facebook abzuwerben. Ein Blick auf die wichtigsten Funktionen von Google+ ist daher naheliegend.

Circles: das Zentrum von Google+
Circles ist das, was Google+ zum sozialen Netzwerk macht. Dabei ist der Name durchaus wörtlich zu verstehen, angelehnt an die reale Verwendung von Begriffen wie Freundeskreis. Bei Google+ baut sich der Benutzer also beliebig viele, beliebig sortierte soziale Kreise aus. Dies geschieht ganz intuitiv per Drag & Drop, was auch für einen gewissen optischen Reiz sorgt. Die Vielfalt der möglichen Circles entpuppt sich dabei ziemlich schnell; neben standardmäßig vorhandenen Kreisen namens “Freunde”, “Familie” und “Bekannte” steht auch ein noch leerer, unbenannter Kreis zur Verfügung, der nach Belieben kreiert werden kann. Zusätzlichen Circles wie “Blaskapelle”, “Hundefreunde” oder “Stammtisch” steht damit nichts im Wege. Damit die Kreise nicht bloß eine optische Funktion haben und lediglich den Sortiergeist im Menschen wecken, wirkt sich die Anwendung natürlich auch auf das Leben im sozialen Netz aus. Und zwar kann stets ausgewählt werden, in welche Circles Neuigkeiten und Infos verbreitet werden können, und viel wichtiger: in welche nicht. Mit dieser einfach klingenden Auswahlmöglichkeit greift Google+ Facebook am empfindlichsten Punkt an, denn dort ist jeder bestätigte Kontakt unweigerlich ein “Freund” – Abstufungen unmöglich.

Hangouts: der Treffpunkt
Google+ Hangouts ist der virtuelle Treff für alle, die im Web 2.0 nicht ganz so alleine dahinschwimmen möchten. Durch die Anzeige “Ich bin online” teilt der Benutzer den Mitgliedern seiner Circles mit, dass er kontaktbereit ist. Der Kontakt über Hangouts findet entweder ganz klassisch per Chat statt, für Besitzer einer Webcam allerdings auch als Videochat. Durch Hangouts dürfte sich also nicht nur Facebook von Google+ angegriffen fühlen, sondern auch Messaging- und VoIP-Dienste wie ICQ, MSN und natürlich Skype.

Google+ fürs Handy: ebenfalls gruppentauglich
Die Google+ App für mobile Geräte lebt vor allem von der Funktion Huddle. Diese ähnelt Hangouts stark, ist allerdings eher als dessen SMS-Adaption zu verstehen. Diese SMS sind natürlich kostenlos, da sie nicht über das Mobilfunknetz gehen, sondern über das Internet und Google+. Zudem ermöglichen sie Gruppenkontakt per SMS, was viele spontane Abmachungen und Verabredungen durchaus erleichtern dürfte.Bildschirmfoto 2011 07 28 um 09.41.29 294x300 Google+: ein Projekt mit Ambitionen

Wo bleibt der Nachteil von Google+?
Der Nachteil von Google+ ist vor allem im bislang großen Vorteil von Facebook zu finden, nämlich im Status quo. Google+ befindet sich noch in der Testphase, während Facebook seine mehreren hundert Millionen Anwender täglich um etliche neue Nutzer erweitert. Es wird also kein leichtes sein, die Regentschaft des Facebook zu brechen – wenn es aber einen Namen gibt, dem dies zugetraut wird, dann wohl nur Google.

Invites – Nur “geladene Gäste” kommen rein – vorerst:
Wem der Zutritt zu Google+ durch die Meldung “Google+ befindet sich in einer frühen Testphase” verwehrt wird, kann hier ein Kommentar hinterlassen warum er zu Google+ möchte und wir werden unser möglichstes tun um diejenigen mit Einladungen zu versorgen. Wichtig ist dabei, dass in das Feld “Emailadresse” die Adresse eures Googlekontos eingetragen wird (wird nicht veröffentlicht – dient lediglich zum Einladen).

Facebookwürmer getarnt als lustige, spanende und erotische Videos

Mittwoch, 13. Juli 2011

Seit einiger Zeit herrscht in dem bekannten Social Network Facebook eine erhebliche Sicherheitslücke. Wellen von getarnten Würmern welche in spannend angepriesenen Videos versteckt sind, überschwemmen die Pinnwände der User.

Was sind diese so genannten Auto-Like Würmer und wie erkenne ich sie?

Die Auto- Like Würmer verstecken sich meist in Bildern und Videos die mit einladenden Überschriften wie “Das musst du gesehen haben” die Neugier vieler User wecken. Ein klick auf ein solches Video führt meist zu einer anderen Seite auf der nochmals um Bestätigung gebeten wird um das Video zu sehen.
Hier versteckt sich meist schadhafter Code beziehungsweise ein unsichtbarer manipulierter “Teilen- Button” der sich genau unter den Mauszeiger legt. Bei Betätigung dieses Buttons ist meist schon das Missgeschick passiert, statt des erwarteten Videos findet man meist eine gefälschte Fehlermeldung vor und der gefakte Video Link verteilt sich auf die eigene Pinnwand oder vielleicht sogar auf die der Freunde.
So wird eine Kettenreaktion ausgelöst und der Link verteilt sich über die ganze Plattform, desto mehr Leute darauf klicken.
Ein gefälschter Link lässt sich meist schon in der Aufmachung erkennen so ist beispielsweise kein Film Button unter dem Miniaturbild vorhanden. Auch an der Internetadresse in den Eigenschaften oder unter dem Video lässt sich meist erkennen das es sich um einen Wurm handelt. Meist hilft aber auch schon der gesunde Menschenverstand um anhand der Videotitel Würmer zu erkennen.

Welche Gefahr besteht?

Bisher sind die so genannten Auto-Like Würmer bis auf den erhöhten Nervfaktor recht ungefährlich. Selten verbirgt sich dahinter Schadcode der die Festplatte des Users angreift. Trotzdem ist zu empfehlen seinen Virenscanner stets auf dem neuesten Stand zu halten.

Warum gibt es diese Würmer?

Das Motiv der Spammer ist bisher noch unklar. Zu erahnen ist die Möglichkeit für Werbung durch die enorme Verbreitung solcher Fake- Videos und der Internetseiten die sich darunter verstecken.
Zusätzlich ist auch der Datenmissbrauch der Benutzerdaten möglich! Es ist jedoch zu hoffen, dass es bei der Harmlosigkeit dieser Würmer bleibt und nicht irgendwann zu Schaden an der Festplatte oder Dateidiebstahl führen könnte.

Wie kann ich mich schützen?

Der Beste Schutz ist wohl ein Klick auf solche Videos zu vermeiden, ganz egal wie amüsant oder interessant der Titel auch klingen mag.
Sollte nichts desto trotz einmal die Neugier zu groß gewesen sein oder man hat aus versehen auf einen solchen Link geklickt sollte man schnellstmöglich seine Pinnwand überprüfen ob sich hierauf falsche oder ungewollte Statusmeldungen befinden.
Falls dies der Fall ist sollte der Link schnellstmöglich entfernt werden um weitere neugierige Klicks von Freunden zu vermeiden.

Google baut ein eigenes soziales Netzwerk auf

Montag, 11. Juli 2011

Mit „Google+“ will Google Marktanteile von Facebook zurückgewinnen. Das „Plus“ steht für neue Zusatzdienste zur sozialen Vernetzung. Derzeit ist das System in der Erprobung. Ausgewählte Nutzer sind eingeladen worden, erste Erfahrungen zu sammeln. Die Messlatte liegt hoch, denn Facebook ist bereits derart verbreitet, dass es schwer sein wird, durch pfiffige neue Anwendungen zu überzeugen.

 

Google Plus wird denen zur Verfügung stehen, die ein Google Benutzer-Konto, etwa für Google Mail oder Google Dokumente haben. Verwender eines Chromebooks, haben diese Anbindung schon durch das Arbeiten und Speichern in der Google Cloud. Google+ kann ganz einfach als zusätzliche Anwendung mit eingebunden werden. Es soll, so die Strategie, kaum noch etwas geben, was man nicht mit oder über Google erledigen könnte. Von der Suche nach Begriffen ,über das Hochladen der Urlaubsbilder per Picasa, bis zur Kommunikation mit dem Freundeskreis per Google Plus. Je mehr Dienste aus einer Hand in Anspruch genommen werden, um so mehr persönliche Daten sammeln sich in dieser Hand. Darüber müssen sich die Nutzer im Klaren sein. Natürlich wünscht sich Google den rundum versorgten Kunden, von dem man ein umfassendes Profil über Interessen, Freundeskreis und vieles mehr zusammentragen kann. Wie man die Nutzung des eigenen Profils beschränken und kontrollieren kann, das wird zu einem der zentralen Zukunftsthemen werden.

 

Neu in Google Plus ist die Funktionen „Social Circles“. Damit lassen sich Kontakte bestimmten Gruppen zuordnen. Einträge können nun gezielt nur bestimmten Kreisen zugänglich gemacht werden. So kann man „Freunde“, „Familienmitglieder“, „Sportkameraden“ oder „Kollegen“ gezielt trennen. Jeder kann seine Circles ganz nach Bedarf definieren. Erst wer einem solchen Kreis hinzugefügt worden ist, kann nichtöffentliche Informationen einsehen. Um einen Eintrag nur einer Einzelperson zugänglich zu machen, richtet man ganz einfach einen Circle ein, in dem sich kein anderer befindet. Alle Einträge können auch wieder gelöscht oder nachträglich verändert werden.

 

Wer den Eintrag eines anderen Nutzers kommentieren oder in seinen eigenen Circles weiter verbreiten möchte kann das tun. Möchte der ursprüngliche Verfasser das nicht, so kann er die Weiterverbreitung, das erneute Teilen, von vornherein als unerwünscht markieren. Nutzer können einstweilen nur natürliche Personen sein. Für Firmen, Vereine oder Marken kann bislang kein Profil erstellt werden. Möglich, dass das später ergänzt wird.

 

Gelegentlich sieht man auf Websites bereits einen Button mit dem man „+1“ geben kann. Das entspricht der Zustimmung „Gefällt mir“, wie sie bei Facebook üblich ist. Die Hobbys und persönlichen Interessen heißen bei Google Plus „Sparks“. Wer seine Sparks angibt, muss davon ausgehen, mit Neuigkeiten zu entsprechenden Themen bombardiert zu werden. „Hangout“ steht für eine Chatrunde, an der bis zu zehn Personen beteiligt sein können. Mit zusätzlichem Plugin können die Teilnehmer auch miteinander sprechen und einander per Webcam sehen. Es lassen sich sogar YouTube-Videos im Chat einbinden. Bilder, die per Picasa hochgeladen und gespeichert werden, lassen sich in Beiträge bei Google Plus integrieren und dort sogar mit Picasa-Werkzeugen passend nachbearbeiten.

 

Google+ soll auch unterwegs funktionieren. Als App kann die Anwendung vom Android Marketplace geladen werden. Für iPhones soll eine entsprechende App bald auch zur Verfügung stehen.

 

Google+ zu etablieren wird nicht einfach. Immerhin sind es ganze Freundeskreise, die man insgesamt auf die neue Plattform hinüberziehen müsste. Man sollte sich außerdem wohl nicht allein auf den Vergleich mit Facebook beschränken. Auch Skype kann man bereits als bestehendes soziales Netzwerk verstehen. Folglich gibt es wohl noch einen Mitspieler: Immerhin hat Microsoft kürzlich viel Geld für Skype bezahlt und hat damit sicher noch einiges vor.

Neues Feature bei Facebook: Die Gesichtserkennung

Mittwoch, 8. Juni 2011

Facebook hat eine neue Funktion integriert. Diesmal ist es die sogenannte “Gesichtserkennung” bei der auf neu hochgeladenen Fotos Personen aus dem Freundeskreis, der Person die das Foto hochgeladen hat, Automatisch verglichen, erkannt und markiert werden.
Das Feature, dass es in den USA schon seit Ende 2010 gibt, hat es nun auch nach Europa und Deutschland geschafft. Facebook verspricht dem Nutzer dadurch einen geringeren Aufwand, wenn er zum Beispiel eine ganze Fotostrecke hochlädt, weil das Programm dann automatisch jedes Bild nach einer Person durchleuchtet. Hat man nun eine Reihe von zum Beispiel 30 Fotos, so kann das Programm diese Fotos durchleuchten und man muss für alle verlinkungen auf den Bildern nur ein einziges mal “speichern” drücken, damit eine einzelene Person, die auf mehreren Bildern zu sehen ist auf allen Bildern, auf denen sie zu sehen ist, verlinkt wird.
Diese als neuartiges Feature verkaufte “Gesichtserkennung” ist allerdings keine erfindung von Facebook. Auch Apples iPhoto oder Googles Picasa bieten diese Funktion schon länger an, um dem Anwender Zeit und Mühe zu ersparen.
Kritisch ist dabei nur, dass jeder einzelne Mensch dadurch leichter zu finden ist im Netz und immer “gläserner” wird. Es ist kaum vorstellbar, was jemand mit bösen Absichten und diesen Daten anfangen könnte.
Man kann diese Funktion wie folgt abschalten :

1. Schritt: Privatsphäre-Einstellungen aufrufen

2. Auf “Benutzerdefinierte Einstellungen” klicken

3. Dann muss man nach dem Punkt “Dinge, die andere Person teilen” suchen um dort auf den Punkt “Freunden Fotos von mir vorschlagen” zu gehen und dann “Einstellungen bearbeiten” zu klicken.

4. Nun öffnet sich ein Fenster, in dem man ganz rechts die Einstellung von “aktiviert” auf “Gesperrt” umstellen muss.

5. Anschließend drückt man bei diesem Fenster auf “OK” und die Einstellung ist übernommen.

Dies ist der einzige Weg, die Automatische Gesichtserkennung für sich aus zu stellen. Es schützt die User aber dennoch nicht davor, dass Bilder von ihnen Hochgeladen werden. Diese Funktion erlaubt dem Uploader nur nicht, dass eine Verlinkung auf dem Foto sein darf. Will man das Foto komplett aus dem Netz haben, muss man sich mit der Person die das Foto hochgeladen hat auseinandersetzten, da Facebook hier keine Unterstützung bietet.

Datenschutzpanne bei Facebook – Zugangspasswort sollte geändert werden

Mittwoch, 11. Mai 2011

Mitarbeiter der Firma Symantec, einem ausgewiesenen Experten für Datensicherheit,  haben entdeckt, dass es bei Facebook offenbar für längere Zeit erhebliche Lücken gegeben hat. Dadurch war es einigen Partnern möglich, Botschaften im Namen von Mitgliedern ohne deren Wissen zu versenden. Außerdem konnten sie Einblick in persönliche Daten nehmen, die ihnen eigentlich hätten verborgen bleiben müssen.

 

Facebook gilt als das momentan populärste soziale Netzwerk mit Millionen von Nutzern. Die Mitgliederzahlen weisen permanent erhebliche Zuwachsraten auf. Viele Nutzer tauschen hier zum Teil höchst intime Botschaften aus und verlassen sich darauf, dass nur die von ihnen freigegebenen Informationen allgemein einsehbar sind. Doch offenbar hatten auch einige Unbefugte Zugang zu privaten Inhalten wie Nutzerprofilen,  Chatverläufen oder Fotos.

 

Peinlicherweise sind es ausgerechnet Partner und Werbekunden, denen Facebook irrtümlich einen zu umfangreichen Datenzugriff ermöglicht hat. Dies ist zwar nicht bewußt geschehen und viele werden ihre unvermuteten Möglichkeiten bislang nicht einmal entdeckt haben. Besonders kritisch ist es, dass gerade Werber vereinzelt die Möglichkeit gehabt haben, unbefugt Botschaften im Namen angemeldeter Nutzer zu versenden und diese damit wie deren eigene Konversation erscheinen zu lassen.

 

Passieren konnte das durch eine technische Lücke in der Nutzerauthentifizierung. Für Techniker: So genannte Iframe-Applikationen führten in manchen Fällen zum Verbleib von Zugangs-Tokens. Mit diesen konnten Facebook-Partner in das Profil einzelner Nutzer gelangen. Allein im April, so schätzt man, könnte die Zahl der so entstandenen Lücken rein rechnerisch in die Hunderttausende gegangen sein. Normalerweise sind solche Tokens nur für kurze Zeit gültig. Unter bestimmten Umständen werden aber auch längerfristige Tokens generiert. Diese gelten dann so lange, bis das Zugangspasswort geändert wird. Ein veraltetes Facebook-API, das mittlerweile durch das System „OAuth 2.0“ abgelöst worden ist, hatte es offenbar unbeabsichtigt immer noch ermöglicht, bei Einstellung bestimmter Parameter Zugriff auf fremde Tokens zu erlangen.

 

Facebook hat erklärt, eine Kontrolle habe bislang keine Hinweise darauf ergeben, dass auf Nutzerdaten zugegriffen worden sei, doch habe man Maßnahmen ergriffen, die erkannten Sicherheitslücken schnellstmöglich zu schließen. Im übrigen sei Facebook Partnern jeglicher Zugriff auf persönliche Daten sowie deren Verbreitung vertraglich untersagt. Symantec-Experten empfehlen Nutzern, ihr Passwort dennoch zu ändern, um das eigene Facebook-Profil vor Fremdzugriffen und unbefugter Benutzung zu schützen.

 

Innerhalb kurzer Zeit ist dies bereits die dritte maßgebliche Sicherheitslücke, die durch die Medien einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. Erst vor wenigen Tagen war das iPhone von Apple ins Gerede gekommen, nachdem sich herausgestellt hatte, dass Bewegungsprofile der Nutzer über längere Zeit im Gerät gespeichert und von versierten Technikern nachträglich ausgelesen werden können. Kurz danach wurde eine Datenpanne bei Sony bekannt, durch die große Mengen von Kundendaten im Zusammenhang mit der populären Playstation in falsche Hände geraten sind.

Facebook Spamwelle – Wie die Lemminge die Klippe hinunter…

Mittwoch, 9. März 2011

Facebook wird derzeit von einer Masse von Spams angegriffen. Die Spams sind als Videoempfehlungne von Freunden getarnt und können gefährliche Troyaner und andere Viren auf den Computer installieren.

Woher kommt die Videoempfehlung:

Es wird ein Standbild von einem Video gezeigt mit einem Interesse weckenden Text, zum Beispiel über Promis oder anderen speziellen Themen. Der Facebook Nutzer drückt, daraufhin auf das Standbild um das Video abspielen zu können, dabei aktiviert er ein ” Gefällt mir ” Button und das Video wird jedem Freund angezeigt.
Der ” Gefällt mir ” Button ist hinter dem Standbild des Videos versteckt und wird daher unbemerkt aktiviert. Dies ermöglicht eine schnelle Verbreitung der Spam – Videos.

Wie kommen die Viren nachdem Klicken des Videos auf den Computer:

Zunächst wird das Video angeklickt und automatisch als ” Gefällt mir ” weitergeleitet. Dann wird man auf eine Internet Seite weitergeleitet die das Video enthält. Die Internet Seite verlangt von dem User ein so genanntes Drive – by – Download zu laden, um das Video sehen zu können. Der Nuter muss gar nicht direkt einen Download anklicken, falls kein Virenprogramm oder ein Firewall aktiviert ist wird das Drive – By automatisch gedownloadet. Der User bekommt von der Viren – Attacke nichts mit.

Man sollte vorher überlegen was man bei Facebook anklickt:

Falls der PC von Viren oder Troyanern verseucht ist gibt es meistens kein zurück. Man muss den Computer neu starten und das Betriebssystem neu installieren. Leider gehen bei der Neu – Installation viele wichtige Daten verloren, falls diese nicht schon von den Troyanern weitergeleitet wurden. In vielen Fällen werden persönliche und geheime Daten vom Computer verschickt. Da kann es schon mal vorkommenl, dass man eine Rechnung ins Haus geliefert bekommt. Der beste Schutz bieten Virenschutzprogramme und sich zweimal zu überlegen, ob das Video nicht gefährliche Viren enthalten könnte.

Bekannte und gute Schutzprogramme gegen Trojaner und Viren sind z.B. Kaspersky Internet Security und BitDefender

Was ist “Wer-Kennt-Wen”?

Donnerstag, 24. Februar 2011

Wer-kennt-wen ist eine deutschsprachige Website, die als Online-Community zum Kontakteknüpfen fungiert. Damit steht es in einer Reihe mit anderen bekannten Gemeinschaftsportalen wie Facebook, StudiVZ und MySpace. Nach eigenen Angaben ist wer-kennt-wen in Deutschland an vierter Stelle, was die Anzahl der Nutzer anbelangt. Der Eigentümer des Portals ist RTL interactive.

Die Seite bietet viele Funktionen, die der Kommunikation zwischen den Mitgliedern der Community dienen. Wie bei ähnlichen Plattformen dieser Art erstellt sich jeder Benutzer eine öffentliche Profilseite, auf der er sich und seine Ansichten, Interessen und Hobbys präsentieren kann. Auch private Fotos können hochgeladen und von anderen Nutzern eingesehen werden. Wenn mehrere Nutzer ein Interesse oder Thema teilen wollen, können sie Gruppen gründen, um damit eine engere Community bzw. Interessengemeinschaft auf der Seite zu schaffen. Die zentralen Funktionen von wer-kennt-wen sind aber der direkten Kontaktaufnahme zu anderen Mitgliedern gewidmet: Nachrichten schreiben (ähnlich eines Briefes) und Chatten (beide Nutzer schreiben zur gleichen Zeit miteinander). Die Suchfunktion der Seite ermöglicht es zudem, Bekannte gezielt zu finden, um diese zur Liste der Freunde hinzuzufügen. Sollte man einmal nicht fündig werden, kann man selbst die Initiative ergreifen und jemanden direkt dazu einladen, sich bei wer-kennt-wen.de zu registrieren. Natürlich stehen auch zum Kontaktabbruch Funktionen zur Verfügung: Eine Freundschaft kann jederzeit beendet werden, und lästige Nutzer werden durch “Ignorieren” aus dem eigenen Umfeld ausgeschlossen.

Obwohl sich die sozialen Plattformen in ihren grundlegenden Eigenschaften generell ähneln, gibt es zahlreiche kleinere und größere Unterschiede. Im Direktvergleich mit Facebook – der wohl größten Online-Community weltweit – wird unter anderem offensichtlich, dass wer-kennt-wen (noch) nicht global, sondern speziell auf den deutschen und ferner den schweizerischen und österreichischen Markt orientiert ist. Das macht die Seite schon allein aufgrund der deutschen Oberflächensprache für potentielle Nutzer aus dem Ausland wenig attraktiv. Allgemein gesprochen verfügt Facebook darüber hinaus im Moment über mehr Funktionen und Anwendungen – man denke hierbei nur an das vielfältige Angebot an Spielen.

Warum wer-kennt-wen trotz umfangreicher Werbekampagnen nicht so erfolgreich ist wie Facebook, lässt sich neben den oben bereits genannten Gründen einfach aus der Tatsache erklären, dass Facebook im Internet länger etabliert ist und verschiedenartige Funktionen bündelt, für die ein Nutzer sonst mehrere Seiten bräuchte, d.h., er kann bei Facebook weltweit Kontakte knüpfen, sich ständig entwickelnde Games spielen, Veranstaltungshinweise entgegennehmen etc. Ein weiterer wichtiger Umstand ist ohne Zweifel, dass Facebook nicht nur private Nutzer zulässt, sondern auch öffentliche Präsenzen von z.B. prominenten Bands, denen man sich als Fan anschließen kann, um so immer auf dem neuesten Stand zu sein. Diese Funktionen und noch einige mehr sind in der Praxis sehr gefragt und werden täglich erweitert und verbessert. Sollte wer-kennt-wen hier anknüpfen wollen, müsste es diesem Trend folgen und vor allem mit eigenen neuen und innovativen Ideen am Markt festigen.

Wie schalte ich die umgehende Personalisierung von Facebook ab?

Mittwoch, 23. Februar 2011

Am 21.02.2011 berichtete Notebook.org über die Einführung von Facebooks umgehende Personalisierung. Heute wollen wir Ihnen zeigen wie Sie diese Funktion, falls Sie denn unerwünscht ist abschalten.

Zunächst einmal loggen Sie sich unter dem Facebook Account den Sie bearbeiten möchten ein und klicken oben rechts wie auf der folgenden Abbildung zu sehen auf Ihr „Konto.“ Es öffnet sich ein Menü Feld dessen Sie sich dem Punkt „Privatsphäre-Einstellungen.“ bedienen.

personalisierungausschalten1 150x150 Wie schalte ich die umgehende Personalisierung von Facebook ab?

Nach Ihrem Klick auf diese Option öffnet sich folgende Menüfläche:

personalisierungausschalten2 300x255 Wie schalte ich die umgehende Personalisierung von Facebook ab?

Unten Links sehen Sie „Anwendungen und Webseiten“ unter dem sich die Option „Bearbeite deine Einstellungen“ befindet und diesem mit einem Klick folgen. Folgend nochmal verdeutlicht (farblich hervorgehoben)

personalisierungausschalten3 Wie schalte ich die umgehende Personalisierung von Facebook ab?

Nach dem Klick auf „Bearbeite deine Einstellungen“ kommen Sie auf die Seite wo Sie nun die Einstellungen bearbeiten können

personalisierungausschalten4 Wie schalte ich die umgehende Personalisierung von Facebook ab?

In der Abbildung, schwarz markiert, finden Sie nun die Option rechts, „Einstellungen bearbeiten.“ auf diese Sie bitte klicken. Nun kommt nochmal ein Video von Facebook, was Ihnen die Vorteile von der Option der umgehenden Personalisierung erklärt. Dieses müssen schliessen um auf die im Hintergrund folgende Seite zu gelangen, die wie folgt aussieht:

personalisierungausschalten5 Wie schalte ich die umgehende Personalisierung von Facebook ab?

Unten auf der Seite, von uns schwarz markiert, finden Sie nun die Option „Umgehende Personalisierung auf Partnerseiten zulassen“ wo links davon sich nun eine Checkbox befindet in dem sich ein Haken befindet. Sollte der Haken zu sehen sein ist die Option aktiv. Sollten Sie die Option nicht wollen und die umgehende Personalisierung abschalten, so entnehmen Sie den Haken von der Checkbox. Nachdem Sie die Haken entfernt haben empfehlen wir Ihnen die ganzen Schritte erneut durchzugehen, um zu kontrollieren, dass der Haken nun auch entfernt ist. Wir bei unserem Test festgestellt, dass dies beim ersten Versuch nicht der Fall war.

Sollte die Checkbox bei deutschsprachigen Facebook-Konten grau hinterlegt sein, hilft es, die Sprache vorübergehend in US-Englisch zu ändern (ganz unten links kann man die Sprache umstellen).

Twitter – Social Network oder virtueller SMS

Mittwoch, 23. Februar 2011

Twitter ist eine Homepage, die der Familie der Sozialen Netzwerke angehört, bei dem man kostenlos ein öffentliches Profil mit privaten Daten erstellen kann.
Twitter wird immer gern mit einem Digitalem Tagebuch vergleichen, mit dem man seine Gedanken und Gefühlen online veröffentlichen kann. Deshalb verwenden viele Leute für Twitter die Bezeichnung Blog.

Twitter funktioniert sehr simpel und wird deswegen gerne verwendet, bevorzugt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Nachdem man sich kostenlos auf der Homepage registriert hat, wird man aufgefordert ein Profilbild online zu stellen und außerdem kann man sich seinen individuell angepassten Hintergrund erstellen, für sein persönliches Profil.
Wenn nun alles seine Ordnung hat geht es eigentlich auch schon los mit dem Schreiben. Man kann alles was man der Welt mitteilen möchte veröffentlichen.
Freunde finden ist bei Twitter, wie bei allen Sozialen Netzwerken, einfach. Indem man in der Menüleiste nach Freunden sucht kann man diese kurzerhand seiner Kontaktliste hinzufügen.
Da Twitter über eine Vielzahl von sehr kreativen Leuten verfügt, die regelmäßig ihre Gedanken veröffentlichen, kann man diese Personen auch Abonnieren, das heißt man verfolgt sieh und sieht sofort, was diese Personen geschrieben haben. Natürlich kann man auch selber verfolgt werden.

Twitter ist eine Onlineplattform, die stetig erfolgreicher wird. Dies geschieht jedoch nicht ohne Grund. So ist neben der eigens persönlich erstellten Seite, die für jeden sichtbar ist, auch die Einbindung seiner Twitter- Einträge bei Facebook, oder andere Sozialen Netzwerken möglich. Diese Funktion erlaubt es dem Autor des jeweiligen Beitrags eine Großzahl an Menschen zu erreichen, die entweder kein Twitter, oder kein Facebook besitzen.
Der persönliche Austausch von Nachrichten unter Freunden, die nicht für jeden öffentlich sind, sind ein weiterer Vorteil von Twitter, da dies in Echtzeit funktioniert und einem E-mail System gleichkommt. Es hat jeder Benutzer also die Möglichkeit schnell mit Freunden und Bekannten auseinander zu setzen.
Des Weiteren verfügen auch deutsche und ausländische Stars über Twitter. So kann man sein persönliches Idol stets verfolgen und ist immer auf der Höhe, über entsprechende neue Nachrichten.

Besonders die SMS artige Kommunikation bei Twitter macht es für die User sehr beliebt.
Da der SMS artige Austausch nicht den Normen der deutschen Rechtschreibung und Grammatik unterliegt, kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und schafft somit Spielraum für einfallsreiche Wortspiele.
Nichts desto trotz ist es auch eine große Zeitersparnis die Gedanken in einer SMS Form auszudrücken, da jeder Benutzer von Twitter diese zu Verstehen und Deuten weiß und genauso schnell darauf reagieren kann.

Facebook. Eine Erfolgsgeschichte.

Dienstag, 22. Februar 2011

Wenn man auf eine einsame Insel stranden würde und nur 3 Dinge mit sich nehmen könnte, wäre ein Internetfähiges Handy mit Facebook Zugang wohl für viele Menschen eine ernstzunehmende Option.

Mit weltweit über 600 Millionen Nutzern, Tendenz steigend, ist Facebook ein gigantisches Erfolgsphänomen.Doch was genau macht Facebook so erfolgreich und unterscheidet sich von anderen sozialen Netzwerken im Internet, die zum Teil ähnliche Dienste anbieten?
Zunächst beschränkt sich Facebook nicht im Vorhinein einer gewissen Gesellschaftsschicht wie manch andere Netzwerke. Zu erwähnen wäre hier das Studentennetzwerk StudiVZ, welches sich auf Studenten im deutschsprachigen Raum spezialisiert hat. Facebook hingegen ist international und beschränkt sich nicht einmal auf einen gewissen Sprachraum. So ist es heutzutage möglich Facebook in über 80 Sprachen aufzurufen. Zudem ist Facebook sehr simpel aufgebaut und sehr leicht verständlich, wobei es keinesfalls blödsinnig erscheint. Dieses trägt dazu bei, dass eine gewisse Breite der Gesellschaft sich angesprochen fühlt. Ein Hype um Facebook ist auch kaum abzustreiten, da es fast tagtäglich neues über Facebook in den Medien zu erfahren gibt.

Auch wenn diese manchmal negativen Inhaltes sind, wie zum Beispiel Facebooks Haltung gegenüber Datenschutz, so ist Werbung immer gute Werbung.

Als ein weiteres wichtiges Argument für den Erfolg ist der Schneeballeffekt zu erwähnen.
So ist es kaum möglich sich Facebook zu entziehen, da ein Großteil der Freunde und Bekannte über Facebook kommuniziert und man ohne Facebook schnell den Zugang und den Überblick verliert. Die ständig wachsende Bilder Sammlung bei Facebook – halten einem über das Leben seiner Liebsten am laufenden. Wer will nicht wissen, was die Familie fern von einem so macht und wie es denen geht. Facebook sagt es dir sehr schnell in Form von Bilder, die nun auch extra von Facebook hervorgehoben wurden. Desto mehr Freunde bei Facebook aktiv sind, desto schwieriger ist es sich am laufenden zu halten ohne diesem Netzwerk beizutreten.

Die vielen Applikationen machen Facebook in diesem Gebiet einzigartig, da sonst kein anderes Netzwerk, mit einer so großen Bandbreite von Spielchen und Nebenbei-Anwendungen auftrumpfen kann (ACHTUNG! Diese Anwendungen sind nicht von Facebook, Facebook stellt lediglich eine Schnittstelle (API) zur Verfügung, damit diese Anwendungen und Spiele über Facebook zugänglichsind. Daher sollte man jede dieser Anwendung mit bedacht bedienen! Weiterführende Infos dazu gibt es hier.). Viele dieser Spiele haben ein gewisses Abhängigkeitspotenzial, was sich auf die Dauer und Intensität, die man auf Facebook verbringt, einwirkt.
Inoffiziell ist Facebook auch als eine Art Single-Börse zu verstehen, da heutzutage erstaunlich viele Beziehungen im Ursprung auf Facebook beruhen.

Ein weiterer Pluspunkt für Facebook ist die ständige Veränderung und Erneuerung. So änderten sich über die Zeit ständig irgendwelche Details. Facebook traut sich ständig neue und zum Teil unbekannte Aspekte einzufügen, auch wenn diese am Anfang öfters von den Nutzern gescheut und kritisiert werden.

Zu alledem ist an der Spitze von Facebook ein durchaus sympathischer Gründer namens Marc Zuckerberg. Zuckerberg ist 23 Jahre jung und wirkt anders als ein typischer Manager eines Großkonzerns. Somit ist dieser ehemalige Harvard Student nicht nur ein Manager, sondern ein Gesicht für Facebook, sowie Steve Jobs für Apple einer ist.

Alles in allem sind es letztendlich auch kleine Details wie Hintergrundfarbe, Design und Aufbau, welches Facebook zum größten sozialen Netzwerk gemacht haben.