Facebook schaltet umgehende Personalisierung

Montag, 21. Februar 2011

Bereits im Jahr 2010 stellte das weltweißt größte soziale Netzwerk Facebook die sogenannte umgehende Personalisierung vor, die am vergangenen Freitag auch in Deutschland aktiviert wurde. Die Funktion ermöglicht es verschiedensten Partnerseiten, darunter beispielsweise Clicker, Rotten Tomatoes, Pandora, Trip-Advisor, Yelp, Docs.com und die Microsoft-Suchmaschine Bing, auf die Nutzer-Profile und darauf veröffentlichte Informationen zuzugreifen.

Für Mitglieder ist die Nutzung der Platzform zwar von jeher kostenlos, dennoch agiert die von Mark Zuckerberg einst ins Leben gerufene Plattform wie jedes Unternehmen. Facebook finanziert sich vor allem aus Werbeinnahmen, aber auch durch die Weitergabe von Nutzerdaten. Das einzelne Mitglied kann anhand der vorgenommenen Privatsphären-Einstellung weitestgehend darüber entscheiden, ob und in welchem Umfang die eigenen Daten hierfür genutzt werden können und dürfen. Das gilt vor allem auch für die nunmehr neue Funktion der umgehenden Personalisierung, die in allen Nutzerkonten standardmäßig aktiviert ist.

Welche Daten durch die umgehende Personalisierung konkret an die Facebook-Partner preisgegeben werden bleibt bislang allerdings ebenso offen, wie deren konkrete Verwendung und Speicherung auf externen Seiten. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte auf Nachfrage zwar, dass keinerlei Informationen weitergeleitet werden, wenn eine deutsche IP-Adresse genutzt würde, eine für den Anwender verbindliche Zusicherung hierüber findet sich in den Nutzungs- und Datenschutzbedingungen selbst jedoch nicht.

Nicht nur die oftmals wenig recht transparente Darstellung seitens Facebook stimmt vor allem Datenschützer misstrauisch. Gerade Features, die die persönlichen Daten der Nutzer betreffen, werden oftmals in Nacht- und Nebel-Aktionen ohne Rücksicht auf den gesetzlichen Datenschutz und ohne die Nutzer darüber zu informieren aktiviert. Hierdurch laufen die Nutzer Gefahr, dass sensible oder rein private Daten unkontrolliert weiterverwendet und veröffentlicht werden. Den Betroffenen Anwender ist es dadurch weder möglich, auf Umfang noch Dauer der Speicherung Einfluss zu nehmen. Überdies kann dadurch auch eine missbräuchliche Nutzung der Daten durch Dritte nicht ausgeschlossen werden, die für den Facebook-User möglicherweise sogar strafrechtliche Relevanz besitzen könnte.

Datenschützer raten daher dringend, die umgehende Personalisierung, die bei allen Facebook-Accounts automatisch aktiviert ist, zumindest solange zu deaktivieren, bis der Betreiber den Datenschutz gewährleistet, will heißen, der konkrete Umfang als auch die Verwendung der persönlichen Daten durch die Facebook-Partner offen gelegt wird. Die Änderung ist über die Privatspären-Einstellungen im Bereich Websites und Anwendungen des Nutzerkontos möglich. Sollte das entsprechende Feld für die umgehende Personalisierung bei deutschsprachigen Facebook-Konten grau hinterlegt sein, hilft die vorübergehende Änderung der Sprache zu US-Englisch zur Änderung.

Neues Facebook-Profil stellt Bilder in den Fokus

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Seit Montag haben es User von Facebook noch einfacher, sich auf Fotos oder mit ihren persönlichen Daten zu präsentieren.

Facebook-Mitglieder können jetzt auf einen Blick bis zu fünf Bilder von sich präsentieren. Außerdem werden Fotos dargestellt, auf denen das Mitglied von anderen markiert wurde. Ebenfalls deutlich angezeigt werden im neuen Profil (falls ausgefüllt) Informationen über den Wohnort, Geburtsort, jetzige Tätigkeit, Informationen über Bildungsweg und Sprachkenntnisse.

Der Arbeitgeber lässt sich dabei ebenfalls genauer beschreiben als bisher. Neben Projekten, mit denen ihr aktuell beschäftigt seid, zeigt das neue Profil auch Kontakte an, mit denen man zusammenarbeitet.

Die neue Darstellung dient jedoch nicht nur Besuchern eures Profils! Beim Klicken auf einen eurer Kontakte, hebt Facebook Gemeinsamkeiten deutlicher hervor und Interessen sind als eine art „Bildergalerie“ dargestellt.

oAIvam1zhCs 150x150 Neues Facebook Profil stellt Bilder in den FokusLaut Facebook-Sprecher sollen sich die Privatsphäre-Einstellungen nicht geändert haben. Ich empfehle trotzdem das regelmäßige Überprüfen dieser Einstellungen, damit auch nur der Informationen über euch erhält, der es auch soll.

Trotz der manuellen Aktivierung die nötig ist um die neue Profilansicht zu bekommen, verbreitet es sich gefühlt wie ein Lauffeuer. Wer die neue Oberfläche also ausprobieren möchte, kann dies auf http://www.facebook.com/about/profile freischalten.
Ausprobieren ist eigentlich aber das falsche Wort, denn wer einmal die neue Profilansicht aktiviert hat, kann das nicht mehr Rückgängig machen!

In einigen Foren ist publik geworden, dass man ab Profilumstellung keine Namen mehr im Status verlinken können soll, ist das tatsächlich so, oder gibt es da einen Trick?
Ob ihr nun umstellt oder nicht, ist allerdings recht egal, denn früher oder später, wird der Hebel von Facebook eh umgelegt und dann gibt es nur noch das neue Profil.

Darüber ob mich das neue Outfit meines Profils anspricht, bin ich mir noch nicht sicher… das kommt aber bestimmt mit der Gewohnheit. Was denkt ihr über die Neuerungen?

Facebook weiß nicht, wer ihr Profil anklickt! Malware-Apps geschickt getarnt

Dienstag, 23. November 2010

Naja… Facebook vielleich schon, aber es gibt keine Funktion, die Ihnen das zeigen würde.

Aber genau hier beginnt das Problem! Facebook stellt Entwicklern eine Schnittstelle zur Verfügung, durch die externe Personen/Firme kleine Anwendungen für Mitglieder von Facebook bereit stellen können.

Grundsätzlich eine super Idee! Bestes Beispiel ist Farmville. Ob unnütz oder unterhaltsam sei an dieser Stelle mal dahingestellt, aber es fesselt tausende User vor dem Monitor.

Leider werden diese Anwendungen nicht ausreichend genug geprüft und so gelangen Trojaner und andere MaleWare in die Profile und auf die Rechner von Facebookusern.

Laut einer Studie des Antivierenprogrammherstellers  Facebook weiß nicht, wer ihr Profil anklickt! Malware Apps geschickt getarntBitDefender, soll ein Fünftel aller Facebooknutzer mit Schadprogrammen zu kämpfen haben. Oft von „Freunden“ die Anwendungsempfehlungen wie „Wer hat dein Profil besucht“ oder „einen eigenen Bildschirmhintergrund wählen“ an ihrer Pinnwand posten.

Diese Funktionen gibt es jedoch nicht! Wer sich so ein Programm anguckt oder zu seinen Anwendungen hinzufügt, sollte sich nicht wundern, wenn es automatisch Nachrichten auf die Pinnwand von “Freunden” schreibt. Klicken diese auch darauf, verbreiten sie auch die Botschaft an ihre Kontakte und so weiter…

Im schlimmsten Fall fängt man sich einen Trojaner oder ein Virus ein oder das Programm öffnet ein Tor für den Diebstahl persönlicher Daten, da man jeder hinzugefügten Anwendung durch die Privatsphäreeinstellung gewährt die Daten zu nutzen.

Die App „Safego“ von  Facebook weiß nicht, wer ihr Profil anklickt! Malware Apps geschickt getarntBitDefender soll solche Schadprogramme verhindern, jedoch empfehle ich, lieber den Verstand einzuschalten und nicht auf jeden Quatsch zu klicken.

Um zu sehen welchen Apps Sie schon vollen Einblick in Ihre Daten geben, klicken Sie bei Facebook auf Konto -> Privatsphäre-Einstellungen -> Anwendungen, Spiele und Webseiten -> Anwendungen, die du verwendest.

Dort würde ich alle Anwendungen löschen bis auf die, denen Sie wirklich vertrauen.
Bei mir sind es gerade mal 4 darunter Twitter und Bump.

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