Gespräche mit Siri – Das iPhone 4S hat immer eine Antwort

Montag, 7. November 2011

Befehle mühevoll per Tastatur einzugeben, das ist von gestern. Eine Steuerung per Sprache ist nicht nur bei der Texterfassung, sondern auch bei vielen Grundfunktionen von Windows schon heute möglich. Doch das ist noch nicht alles. Das neue iPhone 4S überrascht mit „Siri“, einem Sprachdialogsystem, das den User nicht nur versteht, sondern ihm auch antwortet und assistiert. Gegenüber der reinen Sprachsteuerung eröffnet das eine völlig neue Dimension.

Siri versteht erstaunlich viel und weiß auf scheinbar alles eine Antwort. Und so hat es sich bereits zum beliebten Spiel entwickelt, diese Möglichkeiten auszutesten. Die Entwickler haben sich viel Mühe gegeben. Dadurch ist dieses virtuelle Wesen nicht nur in der Lage, sinnvoll zu reagieren Manchmal überrascht es mit Schlagfertigkeit und sogar mit Humor. Wer fragt „Wo bist Du?“, erhält die Antwort „Wo Du bist, da bin auch ich.“ Auf die Frage „Willst Du mich heiraten?“, kontert Siri mit der Antwort „In meinem Endbenutzer-Lizenzvertrag steht nichts von Ehe.“ Auf die Frage „Liebst Du mich?“ kommt die Reaktion „Ich bin nicht fähig zu lieben“ oder „Ich respektiere Dich.“

Wenngleich das iPhone 4S sich vom Vorgängermodell optisch kaum unterscheidet, so wird es dennoch in so mancher Runde zur Attraktion durch dieses neue, unterhaltsame Feature. Ganze Stammtischrunden testen Siris Möglichkeiten und versuchen, das System durch immer absurdere Fragen an seine Grenzen zu bringen. Auf YouTube gibt es bereits etliche Videos, die die lustigsten Gespräche mit Siri zeigen. Amüsant ist es, wenn sich zwei iPhone 4S miteinander unterhalten, Siri also auf sich selbst losgelassen wird. Auch erste Songs mit Siris Stimme sind schon komponiert worden. Siri versteht und spricht  bislang Hochdeutsch. Eine weitere Herausforderung  werden Dialekte wie bayerisch, sächsisch oder gar Plattdeutsch sein. Wahrscheinlich wird es dafür mittelfristig zusätzliche Apps geben.

Nicht alles klappt auf Anhieb. Auf die Frage „Uhrzeit“, kann schon einmal die Antwort kommen: „Ich kann Uhrzeit nicht in Deinen Kontakten finden.“ Die Frage „Wie spät ist es in Los Angeles?“ wird besser verstanden. Prompt wird die exakte Uhrzeit angesagt. Auf die Bemerkung „Du bis dumm Siri.“, kommt die Antwort „Ich tue mein Bestes.“ „Wo kommen die Babys her?“ führt zur Auskunft „Ich habe zwei Baby-Stores ganz in Deiner Nähe gefunden.“

Siri kennt und nennt zwar den Namen des Benutzers, lässt sich aber ungern auf Privates ein. „Wie magst Du es am liebsten?“ wird mit „Alles, was ich brauche, habe ich in der Cloud.“ beantwortet. Auf die Frage „Bist Du Mädchen oder Junge?“ antwortet es „Ist das relevant?“ oder „Mir wurde kein Geschlecht zugewiesen.“. „Siri, ich liebe Dich!“ wird mit „Das ist unmöglich.“ oder „Du kennst mich doch kaum.“ beantwortet. Hartnäckige Verehrer erhalten die Antwort „Ich schwebe auf Wolke 7.“ Auf die Aufforderung „Erzähl mir einen Witz!“ erwidert Siri „Entschuldigung, aber ich kenne keine guten Witze.“ Das ist noch ausbaufähig. Auf die Frage „Was machst Du morgen?“ kommt diensteifrig: „Ich warte, dass ich etwas für Dich tun kann.“

Bei Beschimpfungen bleibt Siri gelassen und äußert kein böses Wort. „Frag mich doch noch einmal nett!“ oder „Habe ich das verdient?“ sind typische Antworten. Wer sich hingegen freundlich bei Siri bedankt erhält die Antwort „Immer zu Deinen Diensten“, „Dein Wunsch ist mir Befehl.“ oder „Es war mir wie immer ein Vergnügen.“ Alle Achtung, höflich ist Siri also auch.

Mit der Sprache den PC steuern

Mittwoch, 11. Mai 2011

Windows 7 verfügt über eine Spracherkennung, die von vielen Benutzern noch nicht entdeckt worden ist. Dabei kann der Gebrauch äußerst hilfreich sein. Wenn man sich mit der Einrichtung etwas Mühe gibt, folgt der Computer buchstäblich aufs Wort. Zunächst muss sichergestellt werden, dass zur Spracheingabe ein Mikrofon angeschlossen ist. Manche Notebooks verfügen bereits über ein eingebautes Mikrofon. Man kann aber auch externe Mikrofone oder Headsets verwenden, wie sie auch bei der Skype-Telefonie zum Einsatz kommen. Besonders bequem sind kabellose Bluetooth-Mikrofone, mit denen man sich frei im Raum bewegen kann. Grundsätzlich gilt: Die Erkennungsrate ist um so höher und die Fehlerquote um so niedriger, je dichter sich das Mikrofon am Mund befindet und je besser Störgeräusche abgeschirmt sind. Bei lautem Straßenlärm oder Unruhe im häuslichen Umfeld empfiehlt es sich, Fenster und Türen zunächst zu schließen.

 

Nachdem das Mikrofon eingerichtet worden ist, braucht das Spracherkennungsprogramm ein wenig Training. Dabei muss es an die eigene Stimmlage und Aussprache gewöhnt werden. Bevor es losgehen kann, ist ein Sprachlernprogramm auszuführen. Hierbei werden die Hauptbegriffe vermittelt, mit denen man Windows-Funktionen mit kurzen Sprachbefehlen steuern kann. Weitere Steuerbefehle ermöglichen es, ganze Texte zu diktieren, Passagen einzufügen oder zu verschieben ohne dafür die Tasten oder die Maus berühren zu müssen. Für diese Einführung sollte man sich etwas Zeit nehmen, um die wichtigsten Befehle sicher zu beherrschen.

 

Los geht es mit dem Kommando „Jetzt zuhören!“. Damit ist das Mikrofon empfangsbereit und der Computer ist jetzt ganz Ohr. Sollte ein Kommando nicht verstanden werden, so wird das mit einem orangen optischen Symbol angezeigt, der Befehl muss dann wiederholt werden.

 

Man gewöhnt sich schnell an den kurzen, militärisch knappen Befehlston. Einfache Befehle wie „Explorer öffnen!“, „Paint schließen!“, „Minimieren!“, „Einfügen!“, „Speichern!“ oder „Kopieren!“ steuern die Funktionen. Stehen mehrere Alternativen zur Auswahl, so navigiert man durch Nennung der zugehörigen Position: „Nummern anzeigen, drei, OK!“ ruft beispielsweise die dritte Möglichkeit unter mehreren auf.

 

Beim Diktieren von Texten versteht das Programm die wichtigsten Formatierungsbefehle wie „Neuer Absatz!“, mit „…. korrigieren!“ kann man ein fehlerhaftes Wort aufrufen und Buchstabe für Buchstabe neu eingeben. Auch Tastenkombinationen wie „Steuerung, A, drücken!“ lassen sich ausführen. Mit „Rückgängig!“ oder „Satz löschen!“ lassen sich Passagen wieder beseitigen. Die Postion der Maus läßt sich durch Kommandos wie „Zum Satzende!“ steuern. Auch Kommandos wie „Druckvorschau!“ sind durchführbar. Mit „Speichern unter!“ läßt sich auch die Speicherung per Sprachbefehl durchführen.

 

Mit dem Kommando „Nicht mehr zuhören!“ beendet man die Spracherkennung. Das Mikrofon schaltet sich ab. Die Spracherkennung begibt sich in den Ruhezustand. Es braucht zunächst etwas Übung, doch nach einer Weile kann man fast alle Arbeitsschritte erledigen ohne den Computer dabei zu berühren.

Mit USB 3.0 wird das Leben schneller

Mittwoch, 6. April 2011

Es gibt wohl kaum eine Steckdose, die eine so stürmische Karriere gemacht hat. USB ist ihr Kürzel. Und die meisten Notebooks haben nicht nur einen, sondern gleich mehrere Anschlüsse dieser Art. Das liegt an der Vielseitigkeit. Per USB läßt sich fast alles anschließen, angefangen von der Maus über den Drucker, den Scanner, die Kamera, externe Festplatten, Speichersticks, Kartenleser, Surfsticks zum mobil online gehen und vieles, vieles mehr. Viele Geräte werden per USB sogar mit dem erforderlichen Betriebsstrom versorgt.

 

Kein Wunder, dass der USB Anschluß zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen im EDV-Sektor geworden ist. Und sogar darüber hinaus. Auch an modernen Flachbildfernsehern findet man bei genauem Hinschauen oft an der Seite den unscheinbaren schmalen Schlitz. So kann man beispielsweise einen USB-Stick mit Fotos hineinstecken, um die Urlaubsbilder auf dem großen Bildschirm bewundern zu können. Ganz wie einst, als die Familie vor der Leinwand versammelt wurde, um brav Vatis geknipste Dias zu betrachten. Sogar manche Autoradios verfügen über einen USB Eingang. Stick hineingesteckt und schon kann man die daheim gesicherten Hits im MP3-Format bei der Fahrt hören.

 

USB ist also ein wirklicher Alleskönner. Und so erklärt sich auch das „U“ in der  Buchstabenkombination. USB steht für „Universal Serial Bus“. Das bedeutet soviel wie: Universeller Verbindungsweg zur seriellen Datenübermittlung. Bei einer seriellen Übertragung bleibt die Reihenfolge der Daten bei der Übermittlung unverändert. Der Empfänger erhält also genau das Ergebnis, das der Sender auf die Reise geschickt hat.

 

Es gibt zahlreiche Peripheriegeräte, die eine USB Verbindung nutzen, so dass bei manchem die Zahl der verfügbaren Steckplätze knapp wird. Kein Grund zur Besorgnis, denn es gibt praktische kleine Verteiler, oft als USB-Hub bezeichnet. Die funktionieren wie Mehrfachsteckdosen im Haushalt. Ein einzelner USB Anschluß ist nämlich durchaus in der Lage, mehrere angeschlossene Geräte gleichzeitig zu managen. USB-Stecker erkennt man an einem international genormten Symbol: Es zeigt drei Linien, die von einem gemeinsamen Punkt  ausgehen und deren Enden eine Kugel, eine Pfeilspitze und ein Viereck bilden.

 

Wenngleich die Anschlüsse stets identisch aussehen, gibt es verschiedene USB Arten. Sie variieren in der Geschwindigkeit der Datenübertragung. Die einfachste Version wird als USB 1.0 bzw. 1.1 bezeichnet. Deutlich schneller ist USB 2.0, das sich heute zum allgemeinen Standard entwickelt hat. Doch das ist noch nicht die Spitze des Machbaren. Seit kurzem ist die noch schnellere Version, USB 3.0, am Start. Im Vergleich zu USB 2.0 ermöglicht USB 3.0 eine nochmals bis zu zehn mal schnellere Datenübertragung.

 

Das gute an USB 3.0: Es ist abwärts kompatibel. Das bedeutet in der Praxis, USB 3.0 zertifizierte Endgeräte können problemlos an USB 2.0 Anschlüssen betrieben werden. Bisherige USB 2.0 Peripheriegeräte können weiterhin an USB 3.0 Anschlüssen verwendet werden. Man kann also ohne Bedenken Geräte mit der neuen Spezifikation hinzukaufen, alles läßt sich untereinander kombinieren. So werden beispielsweise schon die ersten USB 3.0 Speichersticks auf dem Markt angeboten. Ihren Geschwindigkeitsvorsprung können sie natürlich erst dann voll ausspielen, wenn beide Seiten der Verbindung auf USB 3.0 ausgelegt sind. Auch sind bereits die ersten Notebooks auf dem Markt, die über eine USB 3.0 Schnittstelle verfügen. So zum Beispiel das Sony Vaio.

Lenovo: Augensteuerung für das Notebook

Dienstag, 15. März 2011

Die Entwicklung der Technik geht immer weiter vorran.

Nach dem Boom von Touchscreen-Geräten ( Smart-Phones oder Tablet-Pc´s) und Bewegungssteuerung bei Spielkonsolen ( Nintendo Wii macht die Bewegungssteuerung mit einem Controller möglich ) sind jetzt auch die Computer an der Reihe mit neuen Eingabe-Methoden. Es gibt einen Prototyp von Leveno, der sich mit den Augen steuern lässt. Eigentlich klingt es wie Zukunftsmusik, einen Computer mit den Augen zu bedienen. Aber “Leveno” aus China und die Schwedische Firma “Tobii” lassen diesen Traum langsam zur Wirklichkeit werden.

Wie das funktioniert? Sensoren in Form von zwei unsichtbaren Infrarotlichtern folgen den Augenbewegungen des Betrachters und ein integriertes Programm versucht damit zu errechnen, wohin der Blick geht. So soll zum Beispiel der Mauszeiger über den Bildschirm bewegt werden. Die unsichtbaren Infrarotlichtern kommen aus 2 versteckten Kameras, welche die Bewegungen der Augäpfel und der Reflektionen der Netzhaut beobachten. Diese neue Eingabemethode funktioniert auch bei Brillenträgern und das Gerät muss auf jeden Benutzer individuell eingestellt werden.

Zu sagen ist, das die Augensteuerung nicht die Maus, Tastatur oder Touchscreen ersetzen soll, sondern als Ergänzung dienen. Laut Hersteller solle die Arbeit dadurch schneller und effizienter werden.

Allgemein kann man sagen das neue Steuerungsmethoden voll im Trend liegen. Und die Einführung eines solchen Laptops soll allen zeigen das es mehr als nur eine Nische ist. Der hersteller nennt es “Ideen-Generator”.

Die schwedische Firma “Tobii” arbeitet schon seit einem Jahrzehnt, an Augensteuerungen und Sensoren für Behinderte und Forscher. Der Prototyp dieses Laptops ist noch doppelt so breit wie ein Normaler. Jedoch sollen die fertigen Objekte wesentlich dünner werden. Laut Hersteller sind die neuen Geräte in zwei Jahren zu erwarten. Der Preis für das Notebook mit Augensteuerung ist noch nicht bekannt.

Update für Windows Phone 7 klemmt auf Samsung-Smartphones

Montag, 7. März 2011

Das neuste Windows Phone 7 Update hat bei circa zehn Prozent der weltweiten Benutzer Probleme verursacht. Vor allem bei Besitzern des Modells “Omnia” des südkoreanischen Herstellers Samsung sei es zu Problemen mit dem neuen Update gekommen wie Microsoft berichtete. Das fehlerhafte Update war von Microsoft selbst herausgegeben worden und sollte den eigentlichen Umstieg auf das Betriebssystem Windows Phone 7 ermöglichen.

Nachdem das Update aufgespielt worden war, meldeten jedoch einige Benutzer Probleme. Bei einigen Benutzern war es zu so genannten Hängern gekommen, wo das Handy zeitweise nicht mehr reagierte. Bei anderen Benutzern brach das Patch mitten drin ab und legte so das gesamte Telefon lahm. Hier half dann meistens nur noch eine Neuinstallation des Betriebssystems.

Auf Grund der zahlreichen Probleme mit dem Update hatten Microsoft und Samsung das Update für die Modellreihe “Omnia” zunächst ausgesetzt. Microsoft nahm daraufhin einige Änderungen an dem Update vor und gab dieses schließlich erneut frei. Auch wenn das Unternehmen sich nicht darüber äußerte, welche Änderungen es vorgenommen hatte, so ist doch klar, dass es anscheind nicht geholfen hatte. Die Probleme blieben.

Microsoft hingegegen spricht nur von geringen Problemen mit dem Update, da es immerhin bei 90% der weltweiten Benutzer zu keinen Problemen oder Fehlfunktionen gekommen war. Die betroffenen zehn Prozent hingegen, die nach dem Update Probleme mit Ihrem Handy haben, tauschen sich nun gemeinsam mit dem Microsoft Kundenservice und untereinander im Forum über die Ursache aus.

Berichten zur Folge soll es sich herausgestellt haben, dass bei einigen Benutzern die Deinstallation einger oder aller Apps Abhilfe geschafft hat, so dass es schließlich doch gelang, dass Update korrekt aufzuspielen. Ob das Problem jedoch von einer bestimmten App verursacht wird und um welche App es sich im Detail handeln könnte ist nicht bekannt.

Bei Microsoft sichert man den Kunden jedoch weiterhin volle Unterstützung zu und arbeitet fieberhaft an einer Lösung. In der Zwischenzeit hat der Hersteller Samsung das Update für die Modellreihe “Omnia” erneut gestoppt, um weiteren Problemen vorzubeugen. Wann Microsoft das Problem gelöst haben wird ist ebenfalls nicht bekannt. Für die betroffenen Benutzer heißt es also nur: Abwarten und Tee trinken oder die diversen Möglichkeiten im Microsoft Forum auszuprobieren und hoffen das es klappt.

Nach Android-Attacke: Google löscht “böse” Apps

Montag, 7. März 2011

Am vergangenen Dienstag war bekannt geworden, dass das Google Betriebssystem “Android” von Hackern angegriffen worden ist. Mehr als 50 Programme enthielten schädliche Software die versuchten, persönliche Daten der Benutzer abzugreifen. Wie Google betonte, sei es den Angreifern jedoch maximal gelungen, die Identifizierungsnummer des Telefons herauszufinden und welche Version des Android Betriebssystems auf dem Gerät läuft.

Spezialisten für Computersicherheit berichteten weiterhin, dass zwischen 50000 – 200000 so genannnter bösartiger Apps (Kleine Anwendungen, meist für Smartphones) von Nutzern des Betriebssystems “Android” herunter geladen wurden. Genaue Zahlen sind leider nicht bekannt und wurden auch an diesem Wochenende von Google nicht genannt. Google betreibt Android als offenes Betriebssystem, bei der die Apps anders als etwa beim Apple App Store für iPhone und iPad keiner Vorabprüfung unterzogen werden. Softwareentwickler werden jedoch bei der Registrierung erfasst und können später ausfindig gemacht werden.

Die Hacker hatten die schädliche Software in harmlos wirkende Apps wie zum Beispiel in Bildbearbeitungsprogrammen und Währungsrechnern getarnt. Laut Google wurden die entsprechenden Programme noch am Dienstag aus dem Android Markt entfernt. Dennoch bleibt es weiterhin ein Problem, dass ein Großteil der Smartphones bisher ohne jegliche Sicherheitssoftware wie Virenscanner oder Firewall betrieben werden. Experten warnen jedoch schon seit langen, dass die Computer-Handys immer stärker ins Visier der Online-Kriminellen geraten. Bisher war es so, dass überwiegend traditionelle PCs und Laptops im Visier von Hackern waren. Die zunehmende Ausbreitung der Smartphones und die immer weiter wachsende Vielseitigkeit der Tätigkeiten die mit den Computer-Telefonen durchgeführt werden können machen diese nun mehr und mehr zu einem lukrativen Ziel.

Das Betriebssystem “Android” ist hier mittlerweile die Nummer eins unter den Betriebssystemen für Smartphones. Angriffe durch Hacker erreichen somit meist eine enorme Anzahl an Benutzern und können so großen Schaden anrichten. Laut Angaben vieler Experten ist Google mit “Android” sogar auf dem Weg die Führung im gesamten Handymarkt zu übernehmen. Ein Grund mehr für das Unternehmen, den angerichteten Schaden so schnell wie möglich zu beheben und zu gewährleisten, dass so etwas in Zukunft nicht mehr möglich sein wird.

Der Internet-Konzern ist derzeit dabei, die schädliche Software von den Handys der betroffenen Nutzer zu löschen. Außerdem werden derzeit die heruntergeladenen Programme ebenfalls von den Smartphomes gelöscht, wie Google mitteilte. Die betroffenen Nutzer bekommen darüber hinaus auch automatisch eine neue Software auf ihre Smartphones aufgespielt, die dann alle Spuren der spionierenden Apps beseitigen soll.

Google schraubt wieder am Algorithmus – Unique Content is King

Samstag, 26. Februar 2011

Tag für Tag werden Abertausende von neuen Inhalten ins Netz gestellt. Eine immense Datenmenge, die sich da über die Server ergießt, ohne dass es eine offizielle, übergeordnete Instanz gibt, die auch nur annähernd in der Lage wäre, sie in einer gemeinsamen Gliederung sortiert abzulegen. Manches davon ist reiner Schrott, doch vieles hat wertvollen Informationsgehalt. Durch dieses Volumen blickt längst kein Mensch mehr durch. Das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden, ist eine wahre Sisyphusarbeit.

 

Angesichts der globalen Fülle, wüsste man nicht einmal, wo man mit dem Suchen nach spezifischen Daten und Fakten anfangen soll. Die meisten verlassen sich auf einen Helfer, der für sie vorsortiert. Und das ist bei den meisten Google. Etwas zu googlen, das hat sich längst im Sprachgebrauch als Begriff für einen Suchvorgang eingebürgert. Doch wie macht Google das eigentlich?

 

Jeden Beitrag durchzulesen, jedes Bild anschauen zu wollen, wäre völlig illusorisch. Das würde eine Personalstärke voraussetzen, die einfach nicht machbar ist. Deshalb wird die Bewertung aller Inhalte maschinell vorgenommen. IT-Techniker sprechen vom so genannten Algorithmus. Doch, was ist eigentlich ein Algorithmus?

 

Es handelt sich dabei um eine Prüfung von Einzelkriterien in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten. Das kann man sich so vorstellen, als werde jeder neu aufgefundene Inhalt durch ein Raster mit vielen Einzeltests geschickt, die nacheinander Aufschluß darüber geben sollen, wo er einzuordnen ist und wie hoch seine Relevanz nach vorgegebenen Anforderungen einzustufen ist. Ähnlich wie bei einer Abiturprüfung, bei der der Kandidat in ganz unterschiedlichen Fächern bestehen muss, wird auch Content durch eine Fülle von Einzelchecks geschleust. Das beginnt damit, wo, das heißt, auf welcher Domain, der „Prüfling“ entdeckt wurde und endet damit, dass man ermittelt, ob auch andere wichtige Seiten auf diesen Inhalt Bezug nehmen, zum Beispiel durch so genannte Backlinks.

 

Das Problem bei der Sache: Jeder, der etwas ins Web stellt, möchte gut gefunden werden und bei den Suchergebnissen möglichst weit vorn stehen. Daraus hat sich mittlerweile eine regelrechte „Wissenschaft“ entwickelt und versierte Fachkräfte, die sich damit auskennen, so genannte Search Engine Optimizer, kurz SEO’s, sind gesuchte Leute. Es sollte also fair zugehen, damit Scharlatane keine Chance haben, wenn sie beispielsweise einen sinnlosen Brei aus zusammenhanglosen Wörtern online stellen, nur um ihr Suchergebnis hochzuschrauben. Da es immer wieder pfiffige Tüftler gibt, die kleinste Lücken im System ausnutzen, um ihrer Web-Präsenz einen Suchvorteil zu verschaffen, muss das Prüfraster von Zeit zu Zeit nachjustiert werden, um allen Herausforderungen weiterhin gewachsen zu sein.

 

Es ist wieder so weit: Google hat am 24.2.2011 in seinem offiziellen Blog mitgeteilt, dass die Algorithmen überarbeitet worden sind. Das Versprechen: In Zukunft sollen Suchergebnisse noch präziser werden. Unbrauchbares, Profis nennen das Search-Spam, soll von vornherein besser ausgefiltert werden. Man schätzt, dass rund zwölf Prozent aller Suchergebnisse sich dadurch verändern werden. Mancher wird eine Position gewinnen, andere müssen hingegen Einbußen hinnehmen.

 

Insbesondere Content-Kopierern geht es an den Kragen. Denn Inhalte einfach abzukupfern und woanders erneut ins Netz zu stellen, das ist nun wirklich keine Kunst und bedeutet keinerlei Erweiterung des Informationsgehaltes für die User. Ist die Datenflut auch noch so gewaltig, kopierte Passagen werden im Nu identifiziert. Das schafft die Google Software bereits locker. Und es läßt sich klar erkennen, wer von wem abgeschrieben hat. Das bedeutet für Imitatoren harte Zeiten – ähnlich wie für die Verfasser mancher Doktorarbeiten…

 

Nicht mehr nur Quantität, sondern vermehrt Qualität wird bevorzugt. Eigenständigkeit ist Trumpf.

USB Alternative Light Peak

Freitag, 25. Februar 2011

Light Peak ist der Name des Projekts der Firma Intel für eine neuartige Verbindungstechnologie zwischen Computern, Mediengeräten und weiterer Peripherie auf der Basis von Glasfaser. In naher Zukunft soll Light Peak zum neuen Technologiestandard des Computermarktes werden und dabei helfen, große Datenmengen verlustfrei und dabei schneller von einem Medium zum Anderen zu transportieren. Geplant sei eine Datenübertragungsrate von bis zu 100 Gigabit pro Sekunde, vorerst soll allerdings eine auf Kupfer basierende Erstversion veröffentlicht werden mit einer Datentransferrate von bis zu 10 Gbit/s.

Mit Light Peak möchte Intel einen neuen universellen Anschluss auf den Markt bringen. Erste Versionen sollen bereits zeitnah in einem Update des Apple MacBook Pro Platz finden. Noch existieren keinerlei Geräte, die sich die neuartige Technologie zu Nutze machen könnten. Wird die Technologie allerdings in den Apple Produkten implementiert, so sind Trittbrettfahrerautomatismen zu erwarten und Light Peak kann langfristig die USB Technologie ablösen. Dies ist vorerst allerdings unwahrscheinlich, da Apple sich den Einsatz von Light Peak hat patentieren lassen.

Nachfrage für schnelleren Datentransfer findet sich oft in Geschäfts- und Arbeitsbereichen in denen häufig große Mengen Daten verschoben werden. Insbesondere mit der Etablierung der Blu-Ray vergrößern sich im Allgemeinen Datenmengen und -größen. Aber nicht nur durch schnelleren Datentransfer will man dem Markt den neuen Verbindungsstandard schmackhaft machen. So möchte man optimalerweise andere Schnittstellen wie FireWire, PCI-E, SATA, HDMI u.A. überflüssig machen und einen einzigen Anschluss monopolisieren. Eine Umstellung für den Endverbraucher ist allerdings in dergestalt problematisch, da ältere Geräte unbrauchbar werden, sobald USB verschwindet.

Light Peak sendet Lichtsignale über ein Glasfaserkabel. Damit erwiese es sich als die bessere Zukunftsinvestition, da es in der Form doppelt so schnell wie der zurzeit schnellste USB-Standard 3.0 wäre. Selbst die konventionellste Verbindungstechnik USB 2.0 wäre bis zu 20-mal langsamer. Abhängig von der Umsetzung dieser Technologie ist der Hersteller Intel, der durch seine marktbeherrschende Position die Etablierung der neuesten USB Variante wenig Spielraum gegeben hat. Kann man Gerüchten Glauben schenken wird Intel erst im kommenden Jahr erste Produkte auf USB 3.0 Basis vertreiben. Wesentlich später als das Projekt Light Peak. Zudem soll es möglich sein, Geräte miteinander zu verketten. So müssen nicht mehrere Peripheriekomponenten jeweils einen Anschlusssteckplatz an dem Computer blockieren, sondern werden hintereinander gesteckt.

Die UMTS Technologie heute und in Zukunft

Mittwoch, 23. Februar 2011

Was ist UMTS, und was unterscheidet UMTS von GSM?
Beim ­Universal Mobile ­Telecommunications System, kurz UMTS handelt es sich um den Mobilfunkstandard der 3. Generation, auch 3G genannt, welcher eine höhere Datenübertragungsrate als der bisherige GSM-Standard bietet.
In Deutschland wurden im Oktober, nach der vorangegangen Auktion, die ersten Frequenzen für den neuen Standard an die Deutsche Telekom, Vodafone, Mobilkom und einem Konsortium bestehend aus ­E-Plus und ­Hutchison vergeben.

Technische Details zu UMTS
Bei der UMTS-Technologie kommt die Funkzugriffstechnik ­Wideband-CDMA zum Einsatz, welche das Signal stark im Frequenzband aufspreizt. Damit kann die benötigte Sendeleistung verringert werden. Gleichzeitig kann das durch die Aufspreizung sehr ­breitbandige Signal, weniger durch schmalbandige Signale gestört werden.
Bei UMTS können zwei verschiedenen Verfahren zur Datenübertragung verwendet werden.
Im ­FDD-Modus (­Frequency Division Duplex), werden ­Up- und Downstream in verschiedenen Frequenzen oder Kanälen gesendet, von denen jeder eine Bandbreite von ­5Mhz besitzt. Die maximale Datenübertragungsrate liegt bei diesem Verfahren auf 384kbit/Sekunde. Dieses Verfahren wird in Deutschland von allen Netzprovidern eingesetzt.
Diese können allerdings nicht durch die Benutzer des UMTS-Endgerätes bestimmt werden, sondern sind abhängig von der Netzkonfiguration bzw. dem Netzaufbau des jeweiligen Providers.
Der ­TDD-Modus (­Time Division Duplex) ist weitaus komplexer, da Sender und Empfänger auf demselben Kanal senden, und daher nicht gleichzeitig Daten übertragen können. Dadurch wechseln sich Senden und Empfangen alle 10 Millisekunden ab. Bei sich bewegenden Objekten wie z.B. Mobiltelefonen können bei dieser Technik Timing Probleme auftreten. Die maximale Übertragungsrate bei diesem Verfahren liegt bei 2MBit/Sekunde.
Eine Erweiterung von UMTS ist High Speed Downlink ­Packet Access (­HSDPA). Bei dieser Technologie sind theoretisch Übertragungsraten von bis zu 14MBit möglich. Gängige Endgeräte erreichen eine Geschwindigkeit von bis zu 7,2MBit/Sekunde im Downstream, und bis zu 5,76MBit im Upstream.

Was kommt nach UMTS?
Die Nachfolge zu UMTS wird Long Term Evolution (LTE) antreten. Bei LTE können im Vergleich zu UMTS verschiedene Frequenzbandbreiten, von bis zu 20Mhz genutzt werden. Dadurch sind bis zu 300MBit/Sekunde im Downstream und bis zu 75MBit/Sekunde im Upstream möglich.

ipv6 – wie funktioniert es und was entsteht draus?

Sonntag, 20. Februar 2011

Internet Protocol Version 6, kurz ipv6, soll das bis heute standardisierte IPv4 ersetzen. Mit ipv6 ist es möglich, IP-Adressen bis zur unglaublichen Zahl von 340 Sextillionen zu generieren. Das ist notwendig, da die unter IPv4 generierten Adressen, ca. 4,3 Milliarden Stück, weitestgehend aufgebraucht sind. Mit IPv4 ist die Herstellung neuer Adressen fast nur noch durch das Recycling alter IP-Adressen möglich. Mit der weltweit wachsenden Anzahl an Computern wird es notwendig, auf andere Systeme wie zum Beispiel ipv6 umzustellen.
Mit dem Einsatz von ipv6 wird es zugleich möglich, den einzelnen Adressbereichen Sonderaufgaben und unterschiedliche Eigenschaften zu zuweisen. Schließlich bestehen die IP-Adressen bei ipv6 aus 128 Bit, und nicht wie bisher nur aus 64 Bit.

Mit den letzten 64 Bit der neuen Adressen werden für die Netzwerkschnittstellen eindeutige Interface Identifier erzeugt. Der Nachverfolgung der einzelnen Nutzer des Internets werden somit Tür und Tor geöffnet. Datenschutzbeauftragte sehen darin ein größeres Problem, da die Anonymität eines jeden Nutzers aufgehoben wird. Im Sinne des Datenschutzes werden eher täglich wechselnde Präfixe gewünscht.

Mit der neuartigen Internet Protocol Version 6, können aber auch einzelne Vorgänge spezifiziert werden, die zur Ver- und Übermittlung von Daten notwendig sind. Dazu zählen zum Beispiel die Adressierung am Vorgang beteiligter Netzwerkelemente wie Rechner und Router. Das neue Protokoll System soll zum Standard für die Vermittlungsschicht des OSI-Moduls werden.

Durch die Vergrößerung des Adressenraumes wird der für die Router so wichtige Protokollrahmen vereinfacht und wesentlich verbessert.
Zu einer erfolgreichen Auflösung der IP-Adressen ist es unerlässlich, dass ein funktionierender Domain Name vorhanden ist. Damit die Anwendung der Protokolle auch funktioniert, müssen diese Anwendung im Betriebssystem und im Browser eingestellt werden. In den meisten Fällen ist das auch möglich. Jedoch sollte der Nutzer damit bereits Erfahrungen haben, um keine ungewollten Änderungen zu veranlassen.

In den neueren Versionen der meisten üblichen Betriebssysteme ist die überarbeitete Internet Protocol Version 6 bereits vorinstalliert. Dazu gehören zum Beispiel LINUX, WINDOWS VISTA, WINDOWS 7, CISCO, MAC OS X und Solaris. Ob das eigene Betriebssystem auch schon entsprechend umgerüstet ist, kann beim jeweiligen Hersteller nachgefragt werden.
Nachteilig kann angesehen werden, dass das neue System der Protokoll Version teilweise neue Antivirenprogramme und Filterregeln für Firewalls erfordert. Oftmals müssen dann die Paketfilter neu eingestellt werden. Sollte sich der Computernutzer damit nicht auskennen, ist der Rat und die Hilfe von Fachleuten angebracht.
Die Aktualisierung und Anpassung der gängigsten Webbrowser und E-Mail-Programme der wichtigsten Betriebssysteme ist bereits geschehen. Wenn dies noch nicht der Fall ist, müssen auch hier ebenso manuelle Änderungen vorgenommen werden.
Obwohl die Erweiterung von IPv4 absolut notwendig ist, setzt sich die Umstellung weltweit nur langsam durch. Überwiegend kommt die neue Version im Geschäftsbereich zum Einsatz, da hier auf den Einsatz neuester Computertechnik und neuester Betriebssysteme mehr Wert gelegt wird, und der finanzielle Spielraum größer ist. In den USA ansässige Unternehmen nutzen bereits zu ca. 70 Prozent die aktuelle Protokoll Version 6.
Im privaten Sektor erfolgt die Umstellung nur langsam und teilweise sogar schleppend. Nutzer mit einem funktionierenden PC-System werden nicht unbedingt sofort mit der Umrüstung beginnen, sondern die weitere Entwicklung abwarten.
Erfahrungsgemäß haben die Nutzer eines PCs mit der neuesten Protokoll Version Schwierigkeiten bei der Kommunikation mit Rechnern, die noch nicht umgestellt wurden. Immer wieder treten dabei noch Probleme auf, weil die Rechner nicht in jedem Fall richtig entscheiden, welche Schnittstelle angesprochen werden soll.

Mit der fortschreitenden Entwicklung und der weiteren Verbreitung werden die wenigen Kinderkrankheiten aber ganz sicher noch beseitigt.